Jeder Mensch reagiert auf einen "gedanklichen Reiz" immer "psychosomatisch" - immer!

02.10.2020

Jeder Gedanke zeigt sich immer auch körperlich - immer und ohne Ausnahme, da unsere psychischen Prozesse und unser physisches Sein eine Einheit bilden. 

Unser menschlicher Körper ist ein ganz feines Instrument.

Wir können diese winzigen psychophysischen Veränderungen nicht immer begreifen - sie entziehen sich meist unseren Blicken (auch unserem Gehör), wir labeln sie schon gar nicht als "psychosomatisch" - das ist aber nur eine Frage der Definition. 

Jeder Gedanke (und sei er noch so klein) hat eine physische Form und jede erkannte "physische Form" unterliegt den Gedanken von Beobachtern, um diese "physische Form" im Hier und Jetzt zu sein.

Daher gibt es meines Erachtens auch keine spezifischen "psychosomatischen Muster" - gedankliche Muster sind immer auch physische Muster (und umgekehrt). 

Wir könnten also achtsam und behutsam mit unseren Gedanken umgehen, wollen wir unseren Körper nicht allzu sehr in "Aufruhr" versetzen. 

Die Meditation gilt hier als Königsweg. Die Stille und Ruhe, kommen sie wirklich von Innen, tun einfach gut. 

Und es ist günstig, sich nicht mit Menschen zu umgeben, die einen wiederkehrend widerlich reizen (das lässt sich in vielen buddhistischen Texten gut nachlesen). Hier ist es günstig, sich eine andere Umgebung zu suchen (nicht darauf zu hoffen, dass diese Menschen sich ändern).