Nachhaltiges Wirtschaften oder: Über die Lust an der Innovation

22.05.2020


Von irgendwo muss das Geld herkommen, mit dem dann der "Staat" zu haushalten hat. Und - wo kommt es denn her? Wächst es auf dem Komposthaufen? Nein. Das tut es nicht. Also wo kommt es her - das Geld? Drucken wir es, wenn wir es brauchen? Auch nicht. Also. Wo kommt es her. Es kommt - 

Eben. Wenn die Wirtschaft still steht, dann kommt kein Geld rein. Das ist ganz einfach. Und wenn kein Geld "reinkommt", dann kann auch nichts verteilt werden. 

Ich halte Wachstum per se für kein Problem. Die Frage ist nur - WIE wachsen wir. Und hier müssen wir wohl ansetzen. Die Erde kann Milliarden Menschen ernähren - nur nicht alle mit Fleisch! 

Es ist also tatsächlich die Frage, wie wir wirtschaften! Die Kreativität des Menschen - und dazu zählt auch die Lust am Wirtschaften - ist grundsätzlich sehr gesund. Und schadet auch der Erde nicht. Vorausgesetzt wir werden auf nachhaltige Art und Weise kreativ. Und auch um solche Projekte umzusetzen, braucht es - Geld! Wenn wir also nachhaltiger wirtschaften wollen, dann müssen wir Forschung in diese Richtung unterstützen und - wo kommen denn die Forschungsgelder letztendlich oft her? Nicht vom Vater Staat - sondern von der Industrie ...

Ob Corona hier einen Wandel bewirken wird - das bezweifle ich sehr. Denn ein Wandel im Denken kann NIEMALS von außen aufgezwungen werden! 

Er muss im INNEREN des MENSCHEN reifen - nur dann HANDELN Menschen anders. NUR DANN! 

Von außen kommende "Lösungen" (Vater Staat) sind mE niemals langfristig sinnvolle Lösungen. Das produziert nur Passivität (oder Versuche, den Staat gegen einen "günstigeren" auszutauschen) - aber was wir brauchen, das ist die Lust an der Innovation. 

Denn so, wie es im Augenblick ist, kann es nicht mehr lange weitergehen - das wissen wir wohl mittlerweile wirklich fast alle ...