Nachsatz: Zum praktischen Nutzen einer gedachten Kopplung zw. "Organismus" und "Psyche"

02.10.2020


Aber natürlich kann man diese Kopplung theoretisch herstellen - und das mag bei Großgruppenprozessen (Organisationen) durchaus hilfreich sein. Damit habe ich mich nie beschäftigt.

Ich rede hier immer nur - wie es mir als einfache Frau, na gut - einfache Psychologin - entspricht - von einem singulären (ganzheitlichen) MENSCHEN - der wiederum mit anderen Menschen in Interaktion tritt. 

Ich halte das Simon'sche Modell nicht für abwegig - ich glaube nur, dass es auf den einzelnen Menschen nicht passt. Dass diese Vereinfachung hier nicht sehr nützlich ist - oder anders: eine Beschreibungsform passender ist, die beschreibt, was tatsächlich zu beobachten ist. 

Wo anders (wenn sehr viele Menschen zusammenarbeiten sollen, die man keineswegs alle beschreiben kann) kann dieser Kopplungsansatz die Komplexität praktisch so reduzieren, dass dadurch im Großen sinnvoll agiert werden kann (anstatt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen ...).