Nicht-Zweiheit bedeute: Der Name ist die benannte Sache und umgekehrt  (x = x)

11.12.2019


Ein Perzept (ein Reiz) wird über ein Konzept zum Konzept "Perzept" ("Reiz"). Der Name ist das Benannte und umgekehrt. 

Das ausgesprochene X fällt mit dem im Hier und Jetzt wahrgenommenen X zusammen. Man könnte auch von einer Abhängigkeit sprechen (das wäre buddhistisch). Das wahrgenommene X ist der Begriff X. Jenseits von dem Begriff X ist hier nichts, was als X erkennbar ist.

Klarer kann ich mich nicht mehr ausdrücken. 

Ein "Name" ist hier nicht als ein geschriebenes Etwas zu verstehen, auch nicht als gezeichnete Landkarte, sondern als ein verkörpert produzierter Laut, ein verkörpertes Bewegungs- und Berührungsmuster im Hier und Jetzt, ein begrifflich gesetzter Unterschied, der etwas in der Welt beobachterabhängig zu diesem Etwas macht.

Insofern ist ein kompliziert dargestellter Sachverhalt auch kompliziert. Und erst das macht eine selbsterfüllende Prophezeiung überhaupt möglich. Wenn ich von einem "schweren Fall" spreche, so ist er dadurch tatsächlich schwer. Also - CAVE! Die Sprache hat Kraft, sie ist MAGISCH! 

Es ist die Erklärung für das, was wir als "die Magie der Sprache" oder "Gesprochenes, das die Wirklichkeit im Hier und Jetzt ist" beobachten können. Nicht in der Zukunft, wohlgemerkt. Wir können uns vieles wünschen, das nicht Realität wird. Sondern im HIER und JETZT!