Wenn Verleger/Autoren im Eigenverlag das Dunkle suchen
Wer sich nur mit dem Dunklen beschäftigt, der läuft Gefahr, das Licht nicht zu sehen.
Fritz B. Simon schreibt in seinem Eigenverlag - Carl-Auer - ein Buch nach dem anderen über Diktatoren, Diktaturen bzw. jene, die Menschlichkeit gegen Hass getauscht haben. Er geht richtiggehend in dem Thema auf.
Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht eines seiner Bücher in seinem Eigenverlag dauerbeworben wird. Ein Verleger, der nicht müde wird, Frauen zu beschimpfen, sie zu beflegeln, Andersdenkende zu attackieren und sich mit seinem "Kopplungsdenken" wichtig zu machen - das er noch nicht einmal erfunden hat (andere haben schon vor ihm im Geiste gekoppelt und gehoppelt ...).
Es könnte einem ja egal sein - wenn es nicht so erbärmlich wäre. Wie kann sich ein Mensch nur so am Bösen abarbeiten? Cui bono? Weshalb dringt er nicht zum Heiligen vor? Das ist doch ein weitaus feineres Thema. Vielleicht erträgt er es nicht? Kann es nicht nachempfinden? Er wird seine Gründe haben -
Dreht das Licht auf! Ihr seht sonst nichts!

