Wenn Systemiker Unsinn denken - zur Impfpflicht
Ein deutscher Systemiker hat sich vor ca. 5 Jahren vehement für die Impfpflicht eingesetzt. Nachzulesen hier ...
https://www.carl-auer.de/magazin/kehrwoche/impflicht-jetzt
Die Logik ist freilich falsch. Wie auch die Logik der "neueren" Systemtheorie und des radikalen Konstruktivismus. So wie 2 + 2 nicht grün ist.
Wir haben gesehen, dass die mRNA Impfungen keineswegs nebenwirkungsfrei waren - es gibt Statistiken, die eindeutig einen Anstieg an bisher in dem Umfang nicht beobachteten Erkrankungen nach diesen Impfungen zeigen, nicht nur ME/CFS sei hier genannt. Da übrigens, Fritz, liegt jemand den ganzen Tag im dunklen Zimmer, mit Ohrstöpseln und Augenschutz. Keine Reize (von außen - ja, die gibt es) können ertragen werden. Das ist doch toll, wenn jemand das auf eine Impfung bekommt und dann niemand (nein, auch nicht der Staat) für diese Menschen zuständig ist. Wow!
Impfungen sind Medikamente.
Medikamente haben Wirkungen.
Und Nebenwirkungen.
Es ist ein Profil - aus Wirkungen und Nebenwirkungen.
Die Nebenwirkungen trägt die einzelne Person. Und das System, wenn Menschen nicht mehr arbeitsfähig sind - vorausgesetzt der "Impfschaden" wird als solcher anerkannt, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist/war.
Somit diente eine Covid-19-Impfung "dem System", wenn sie denn vor Erkrankungen schützte. Was bekanntlich nicht der Fall war. Sie schützte vor "schweren Verläufen" - wie übrigens auch ein normaler BMI, ein normaler Blutzuckerwert und ein normaler Vitamin D-Spiegel (siehe Dr. Nehls). Sie diente "dem System" nicht, wenn es zu Nebenwirkungen kam, die potentiell tödlich verlaufen sind.
Was nicht bedeutet, dass man nicht manchmal im Leben vollkommen neuartige Medikamente (und die mRNA Impfungen können als vollkommen neuartig kategorisiert werden) ausprobieren muss - etwa um am Leben zu bleiben. Ich bin hier das beste Beispiel. Wenn man Krebs im Endstadium hatte und die einzige Möglichkeit am Leben zu bleiben ist eine neuartige Immuntherapie, die zwar auch zu schweren (neurologischen) Schäden führen kann, aber immerhin auch "das Leben" ermöglichen kann - nun, wie entscheide ich mich? Ich habe mich für einen "Versuch" entschieden. Sonst wäre ich tot gewesen - mit Gewissheit. Ich hatte keine andere Wahl. Wenn man einmal Lymphknotenschwellungen am ganzen Körper in Orangengröße hat, ist vielen Menschen jedes Mittel recht, um doch nicht zu sterben. Ich bin übrigens direkt nach einer Covid-Infektion (Juni 2022) am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, das nahtlos in ein EBV-positives, hochmalignes Lymphom übergegangen ist (wohl September 2022) und lange (bis Dezember 2022) nicht erkannt wurde - da war ich aber schon fast tot. Mein Hausarzt ist drei Monate lang von einer viralen Infektion ausgegangen. Ich hatte im ersten Halbjahr 2022 sehr viel Stress, und eine Reihe an viralen Infekten. Mein Körper war damit überfordert und ist förmlich zusammengebrochen. (Ich danke Gott täglich, dass ich mich davon wieder vollständig erholt habe.)
Wenn aber Menschen gesund sind und dann ein Medikament (eine Impfung) bekommen sollen, mit einem neuartigen Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil - sieht die Rechnung ganz anders aus. Es steht die Gesundheit am Spiel, nicht der sichere Tod. Die Thematik ist hier eine individuelle, keine kollektive. Sie muss von jedem einzelnen (in Gesprächen mit Ärzten des Vertrauens) argumentiert werden - keinesfalls darf mit einer Zwangsmaßnahme über das Kollektiv entschieden werden (auch in Zukunft nicht!).
Also - cui bono? Wem nützte das Ganze wirklich?
Ein Schelm, wer ein Geschäftsmodell von Pharmafirmen vermutet, die "die Politik" infiltriert haben.
Hier wurde nicht ehrlich gespielt!
Und was tun Systemiker, wenn "die Politik" nicht ehrlich mit ihren Bürgern umgeht`?
Wo ist die Ethik?
Wenn ich mich als Einzelperson nicht auf "die Politik" verlassen kann, nun - wer soll nun die Entscheidung treffen? Wenn es um meinen Körper und meine Gesundheit für die Gemeinschaft geht? Wer? Wohl nicht "die Politik".
Am Ende des Tages ist immer der oder die einzelne für seine bzw. ihre Entscheidungen verantwortlich. Niemals "das System". Niemals "die Politik". Die es so gar nicht gibt. Ein System trinkt nicht. Isst nicht. Schläft nicht. Denkt nicht. Kommuniziert nicht. Und erhält sich auch nicht selbst.
Ein System ist so tot wie eine Linie auf einem Blatt Papier. Die Linie wird erst beobachtend zu dem, was sie ist. Und wer beobachtet? Kein System. Sondern SIE und ICH.